Telgte. Diözesan- und Landesbezirkspräses Günther Lube hatte die Messe, passend zum kommenden Katholikentag, unter das Motto „Schützen schützen Frieden“ gestellt.

 

 

Doch bevor er zusammen mit Propst Dr. Michael Langenfeld die Schützenbruderschaften aus dem Münsterland empfangen konnte, hatten sich morgens um 7.00 Uhr rund 80 Pilger an der Mauritzkirche in Münster getroffen, um sich zusammen zu Fuß auf den Weg nach Telgte zu machen. Unterwegs wurde an mehreren Stationen Halt gemacht und gemeinsam gebetet. Seit über 60 Jahren ist die traditionelle Schützenwallfahrt der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. die erste Wallfahrtsgruppe, die zur schmerzhaften Mutter in der Gnadenkapelle pilgert. Am Rochus-Hospital in Telgte erhielten die Fußgänger dann tatkräftige Unterstützung von weiteren ca. 650 Schützengeschwistern aus dem gesamten Münsterland. Der Landesbezirk Münster erstreckt sich von Borken über Coesfeld und Steinfurt, nach Münster und weiter in dem Kreis Warendorf. Schützen jeden Alters, Königs- und Kaiserpaare sowie Fahnenabordnungen marschierten getreu dem Leitspruch „Für Glaube, Sitte und Heimat“ in einem prächtigen Zug in die Stadt ein und wurden dort von der Wallfahrtsgilde begrüßt und auf den letzten Metern zur Kirche geleitet.

Mit Blick auf den Katholikentag appellierte Präses Günther Lube an „seine“ Schützen, sich nicht beirren zu lassen und daran zu arbeiten, den Frieden, in dem wir seit über 70 Jahren hier in Deutschland und Europa leben, zu schützen und zu bewahren, damit auch nachfolgende Generationen in Sicherheit und Geborgenheit leben können. Erstmals wurde